Pfadis

Die Pfadfinderstufe – auch Pfadis genannt – ist für junge Menschen zwischen 14 und 16 Jahren. Wir treffen uns immer montags zwischen 19:15 und 20:15 Uhr zu unseren gemeinsamen Gruppenstunden.
Unter dem Leitsatz: „Wagt es“ können die Kids bei unseren gemeinsamen Aktionen Selbstvertrauen und Sozialkompetenz erlernen und Verantwortung übernehmen. Aktionen wie z.B. Radtouren und Wanderungen, Spiele für drinnen und draußen, Lagerfeuer, gemeinsame Unternehmungen an den Wochenenden sowie Zeltlager mit Lagerbauten, gemeinsames Kochen und kreative Angebote wie z.B. Taschenlampen selber bauen etc. stehen auf dem Plan und werden in den Gruppenstunden oder an den gemeinsamen Wochenenden geplant und durchgeführt. Aber auch einfach mal mit seinen Freunden in lockerer Runde zusammen sitzen und über alltägliche Dinge reden und Meinungen austauschen gehört dazu.
Unsere Gruppenstunden sind abwechslungsreich und es ist sicherlich für jeden etwas dabei.

Kontakt: pfadis@dpsg-warstein.de

Pfadileiter

Markus Lankowski

Michael Niggemann

Jan Peter Dohle

Pfadibericht 2020 

In einem Jahresbericht nur über ein halbes Jahr Pfadfindergruppenstunden zu berichten ist schon seltsam, aber was ist im Moment schon normal? Also: Wie haben wir Pfadfinder das halbe Jahr, bevor man an Corona auch nur denken konnte, im und um das Paulushaus verbracht?
Der Winter war schon zum Greifen nah und wir dachten darüber nach, wie wir vielleicht auch draußen Gruppenstunden in der kalten Jahreszeit durchführen könnten. Da kam uns die Idee, eine Feuertonne zu bauen. Am besten wäre es mit einem Gefäß, in dem von vornherein schon viele Löcher wären. Nach kurzer Zeit kam uns die Idee, dass eine alte Waschmaschinentrommel das ideale Gefäß wäre!
Nur wenige Gruppenstunden später hatte unser Leiter Michael eine defekte Maschine auftreiben können und die kommenden Gruppenstunden verbrachten wir im Werkraum und zerlegten die Waschmaschine bis wir endlich unsere eigene Feuertonne hatten.
Leider regnete es in den Gruppenstunden danach relativ viel, so dass wir die Feuertonne nicht ausgiebig testen konnten. Dafür spielten wir zahlreiche Runden Tischtennis oder Werwolf im Gruppenraum.
Kurz vor Weihnachten bastelten wir unsere mittlerweile überall im Stamm bekannten Pfadfinderstufe-LED-Lampen. Mit Spitzzange, Lötkolben, Heißklebepistole und elektrischen Widerständen hantierten wir so lange herum, bis die Taschenlampe hell erstrahlte und die erste Vorfreude auf das kommende Zeltlager aufkam.
Die Weihnachtsfeier gestalteten wir anders als die vorherigen. Da wir uns nicht auf einen Film einigen konnten, den wir gemeinsam schauen wollten, trafen wir uns bei Tee und Lebkuchen im Erdgeschoss des Paulushauses zur interaktiven Weihnachtsgruppenstunde. Jeder durfte den Link seines YouTube-Lieblingsvideos in die Pfadi-WhatsApp-Gruppe schicken. Das Video riefen wir dann über einen Laptop auf und schauten gemeinsam die kuriosesten Videos über einen Beamer.
Im Januar kümmerten wir uns in einer Gruppenstunde darum, den Weihnachtsbaum in der Petrus Kirche zu fällen und ihn auf den Komposthaufen zu bringen. Als Belohnung warteten in der nächsten Gruppenstunde leckere Pizzabrötchen auf uns. Und wo wir uns gerade so fleißig für die Allgemeinheit engagierten, haben wir noch mit Sackkarren und Muskelkraft die Jurte inklusive des Gestänges zu Fuß in einer Gruppenstunde vom Paulushaus zur Gutenbergschule gebracht. Natürlich gab es hier auch wieder unglaublich leckere Kräuterbaguettes als Belohnung. Bis zum Lockdown verbachten wir die Gruppenstunden mit zahlreichen Runden Sitzfußball, Werwolf oder Schrubberhockey.
Wir hoffen so sehr, bald endlich mal wieder eine normale Gruppenstunde mit allen durchführen zu können!

Bis bald, Eure Pfadis